Du spürst die Angst in voller Stärke und gehst trotzdem. Angst ist für dich kein Stoppschild – sie ist eine Richtung.
Angst zeigt sich bei dir genauso wie bei jedem anderen – das Magenfallen, der Stich, die laute tierische Stimme, die 'nicht' sagt. Der Unterschied ist, was du damit machst. Du hast irgendwann gelernt, dass die Angst und die Handlung nicht dieselbe Entscheidung sind, also lässt du dir erlauben, Angst zu haben, und gehst trotzdem. Es ist nicht so, dass du weniger fühlst; du hast nur aufgehört, das Gefühl als Befehl zu behandeln. Der Preis ist, dass andere dich als furchtlos lesen und vergessen, dass du es jedes Mal wählst. Das Geschenk ist, dass du immer wieder auf der anderen Seite der Türen landest, aus denen sich alle anderen noch herausreden.
Hol dir deinen Read — gratis fürs iPhoneDu bist nicht furchtlos – du spürst den Fall genau wie alle anderen. Du hast nur aufgehört, das Gefühl als Befehl zu behandeln, weshalb du immer wieder auf der anderen Seite der Tür landest.