Du hast keine Angst. Du findest nur immer einen Grund, warum die beängstigende Sache es nicht wert war, getan zu werden.
Du erlebst Angst nicht als Angst. Du erlebst sie als eine plötzliche, vernünftig klingende Begründung, warum jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Die Nachricht, die du nicht sendest, die Bewerbung, die du 'morgen machst', das Gespräch, das 'das Drama nicht wert ist' – jedes kommt als Entscheidung verkleidet, nicht als Ausweichmanöver. Der Trick, den dein Gehirn spielt, besteht darin, Vermeidung wie Weisheit aussehen zu lassen, sodass du es selten bemerkst. Aber die Dinge, die du am meisten willst, sitzen auf der anderen Seite der Türen, für die du stets ausgezeichnete Gründe findest, sie nicht zu öffnen. Die Erleichterung, es nicht zu tun, hält nie so lange an wie das Grübeln.
Hol dir deinen Read — gratis fürs iPhoneDu vermeidest keine Dinge – du 'entscheidest' dich schnell, sie nicht zu tun, mit guten Gründen. Und das, was du willst, ist immer hinter der Tür, aus der du dich gerade herausgeredet hast.