Du weißt etwas über dich, das du noch nicht laut gesagt hast. Nicht mal dir selbst.
Da ist etwas, das du weißt. Nicht etwas, das dir jemand gesagt hat – etwas, das du dir seit einer Weile zusammensetzt aus dem Muster der Entscheidungen, die du triffst, den Dingen, bei denen du zusammenzuckst, der Version von dir, die du aufführst, gegenüber der, die allein auftaucht. Du hast es noch nicht gesagt. Vielleicht zu niemandem. Vielleicht nicht mal zu dir selbst in Worten. Weil es laut auszusprechen es zu einer Tatsache macht, und du bist nicht sicher, was mit deinem Leben passiert, sobald es eine Tatsache ist. Das Auge bittet dich nicht, es zu verkünden. Es benennt nur, was es sieht: da ist eine Wahrheit über dein Leben, die du im Schweigen trägst, und das Gewicht, sie nicht zu sagen, ist schwerer, als die Sache selbst es wäre. Wenn du bereit bist. Noch nicht, wenn du es nicht bist. Aber sie ist da.
Hol dir deinen Read — gratis fürs iPhonedu weißt es schon. du weißt es seit einer Weile. wovor du ausweichst, ist der Moment, in dem du aufhörst, so zu tun, als wüsstest du es nicht.