Daumen in den Satz, Wunsch gedrückt, bevor überhaupt jemand hinsieht.
Du drückst deinen Wunsch in den Boden der Tasse und machst sie zu – mit völlig ernster Miene, und bestehst darauf, an nichts davon zu glauben. Tust du aber. Nicht an den Kaffeesatz – an das Wollen. Du trägst immer eine ganz bestimmte Version mit dir rum, wie es laufen könnte, komplett durchgespielt, und das schon länger, als du irgendwem gesagt hast. Deshalb bist du gute Gesellschaft: Hoffnung steckt an, und deine ist laut. Heißt auch: du vergleichst den Raum, in dem du stehst, ständig mit einem, den es noch nicht gibt. Das Auge sieht, dass du den Wunsch gemacht hast, bevor die Tasse leer war – du wusstest also schon, was du willst, bevor du irgendeine Info hattest.
Hol dir deinen Read — gratis fürs iPhoneDie Version in deinem Kopf hat keine Fehler, weil sie keine Details hat. Lass eine echte Sache ein wenig schlechter sein als der Wunsch und bleib trotzdem im Raum.
Du wusstest, was du willst, bevor du eine einzige Info hattest, und seitdem biegst du die Realität leise zurecht, bis sie dazu passt.
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